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Verlassen werden

Nun hatte ich die Grundschule beendet und ging auf das Gymasium. Ich war eine gute Schüler bis Ende der 6. Klasse. Da wurde ich nämlich sehr abgelenkt. Mein Vater hat uns verlassen. Er ist zurück in die Türkei geflogen und wollte dort weiter leben. Er hatte gehofft, dass wir auch zu ihm gehen würden, aber ich wollte nicht. Ich hatte hier meine ganzen Freunde, den größten Teil meiner Familie und konnte überhaupt nicht so gut türkisch. Also, was wollte ich da? Ich vermisste ihn zwar Tag für Tag, aber leider konnte ich nur seine Stimme am Telefon hören. Was ich aber überhaupt nicht hören wollte, aber jeden Abend zu hören bekam, war wie meine Mutter weinte. Sie weinte jeden Tag und ich konnte nichts dagegen tun. Es tat weh hilflos mit anzusehen wie sie sich zerstörte und abends in den Schlaf weinte. Ich konnte leider überhaupt nichts machen. Nicht einmal das trösten half. Ich suchte mir Hilfe bei meiner besten Freundin und vertraute ihr alles an. Ich erzählte ihr alles was passiert war. Aber statt Hilfe zu bekommen, hörte ich am nächsten morgen nur wie die anderen in der Schule über meinen Vater redeten. Ich hatte ihr alles erzählt und sie hatte es bloß allen anderen erzählt. Es gab einen Menschen der es nicht wusste. Und er war der einzige der für mich da war. Über ihn werde ich in meinem nächsten Text schreiben. Nun ja, da stand ich nun, freundelos, mit meiner depressiven Mutter, meinem kleinen zerstörten Bruder(zu dem ich auch noch etwas erzählen werden in den folgenden Texten) und jeder Menge Geldprobleme. Als ob das nicht genug Schmerzen waren, fragte ich meinen Vater am Telefon wann er wieder kommen würde, er sagte nur, er möchte nicht zurück. es gefällt ihm dort besser. Als ich ihn fragte: "Liebst du uns denn nicht?" Bekam ich nur diese Antwort zu hören: "Das ist eine blöde Frage!" Ich erwartete ein "Natürlich liebe ich euch mein Kind." oder ähnliches. Aber er hatte nicht gesagt das er uns liebt... Dieser schmerzvolle Satz geht mir immer noch nicht aus dem Kopf. Wie nahe ein Mensch einem auch steht, man weißt leider nie ob der Mensch einen genauso liebt wie man ihn....
3.10.13 17:43
 
Letzte Einträge: Einleitung, Der Anfang, ein unglück kommt selten alleine


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Prinz (3.10.13 19:20)
Das muss ich jetzt auch erst einmal verdauen, macht mich sprachlos. Du hast die einzig logische Frage gestellt, die in diesem Moment auch ohne deine Worte im Raum schwebte und bekamst diese Antwort. Aber ich glaube nicht, dass dein Vater euch nicht liebt. Er liebt euch, aber er hat sich ertappt gefühlt: Du hast seine schwächste Stelle getroffen. Seine Antwort war ein Abwehrmechanismus, denn er weiß ganz genau, dass er bei euch sein müsste, weil er euch liebt. Und er hat selbst kein gutes Gefühl dabei, nicht hier zu sein. Was ihn im Innersten antreibt, kann man jetzt noch nicht sagen: Das wird die Zeit zeigen. Aber brich nicht den Stab über ihm, bevor du nicht die Hintergründe kennst. Und selbst wenn er dich nicht liebte - was völlig unmöglich ist - liebe du ihn. Ein Mensch braucht immer dann die meiste Liebe, wenn er sie am wenigsten verdient. Mehr kann ich jetzt nicht sagen, weil ich morgen sehr früh raus muss. Du hast Sorgen, aber ich wünsch dir, dass du trotzdem einen erholsamen Schlaf findest und verzeih deiner Freundin, die Menschen sind schwach und es kommt doch in jeder Familie mal was vor ... das ist doch jetzt kein Skandal ... Lieben Gruß, Prinz

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